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Die emotionale Verbundenheit und Nähe beim BDSM

In einer Umfrage in der Internet community „JOYclub“ wurde unter den Mitgliedern einer BDSM-Gruppe eine Umfrage durchgeführt.

441 Personen nahmen an der Umfrage teil, 252 Frauen und 189 Männer. Die Teilnehmer wurden gefragt, ob sie der devote oder der dominante Part seien oder ob sie in den Rollen switchen.

Teilnehmer-Umfrage

 

Eine Frage lautete: „Wie wichtig ist für dich beim BDSM die emotionale Verbundenheit und die Nähe mit dem Partner auf einer Skala von 1 bis 10, wobei 1 „spielt keine Rolle“ und 10 „geht nicht ohne“ bedeutet?“

N-he-Frauen

Bei 111 Frauen (44,05%) war die Antwort „10“, entspricht „geht nicht ohne“.
Der Mittelwert lag bei 8,65, die Standardabweichung bei 1,56.

 55 Männer (29,10%) gaben den Wert 10 an, der Mittelwert lag etwas niedriger bei 8,02 (SD=1,94). 

N-he-M-nner

 

Wertet man die Gruppen „dominant“ und „devot“ getrennt aus, so ist die Verbundenheit und Nähe für devote Frauen am wichtigsten. Hier liegt der Mittelwert bei 8,81 (SD=1,47).

Die Wichtigkeit der emotionalen Verbundenheit und Nähe ist für dominante Frauen signifikant geringer als für devote Frauen (p=0,005). Bei ihnen lag der Mittelwert bei 7,86 (SD=1,94). 

N-he-Frauen-dominat-devot

Mittelwert-N-he-Frauen

 

Passend dazu ist die emotionale Verbundenheit und Nähe für dominante Männer besonders wichtig. Die Wichtigkeit der emotionalen Verbundenheit und Nähe ist für devote Männer signifikant niedriger als für dominante Männer (p=0,0053). Der Mittelwert bei den dominanten Männern lag bei 8,35 (SD=1,73), bei den devoten Männern bei 6,85 (SD=2,46).

N-he-M-nner-dominant-devot

Mittelwert-N-he-M-nner 

 

Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, ihre Gefühle beim BDSM zu beschreiben. Dies geschah zum Teil sehr ausführlich und unterstreicht die Wichtigkeit der emotionalen Verbundenheit und Nähe.

Dominante Männer schrieben z.B.:
„völlige Hingabe mir gegenüber“,
„das Vertrauen, welches in mich gesetzt wird“,
„symbiotische Verbundenheit“,
„die Nähe zum Spielpartner“,
„Fürsorglichkeit“,
„innige Verbundenheit“,
„Empathie, die sich weiter entwickelt“,
„durch Hingabe und Machtgefälle miteinander verschmelzen“,
„die Innigkeit und die enge Verbindung mit meiner Sub“,
„es ist die Intensität der Beziehung“.

Devote Frauen schrieben z.B.:
„Ausgeglichenheit, Dankbarkeit, Geborgenheit, Zuneigung, Befriedigung“,
„tiefe Verbundenheit, angekommen sein“,
„ich bin völlig bei mir, tiefe Hingabe, Vertrauen, Liebe- alles in nie gekannter Intensität“,
„Lebensfreude, Achtsamkeit, Vertrautheit“,
„ich liebe die Nähe, das unvergleichliche Gefühl von Vertrauen in den Partner, sich komplett fallen lassen zu können, keine Zweifel zu haben“,
„Respekt, Vertrauen, Hingabe“
„Halt, Geborgenheit, Akzeptanz, Liebe“
„es lässt mich meinen Körper und meine Seele spüren, es ist ganz intensive Vertrautheit“,
„es gibt mir das besondere Gefühl angekommen zu sein und akzeptiert zu werden mit all meinen Vorlieben“,
„innere Ruhe, Zufriedenheit, Nähe, Verbundenheit“,
„wir sind uns in der Session näher als beim "normalen" Sex, die Innigkeit, die Hingabe und das gegenseitige Vertrauen stärken unsere Beziehung nachhaltig.“

 

Zusammenfassung

Wenn zwei Menschen den Mut haben, in einer BDSM Session Grenzerfahrungen zu machen, ist Vertrauen eine elementare Voraussetzung. Emotionale Nähe und Verbundenheit sind eine gute Basis für das notwendige Vertrauen, das bei einer BDSM Session unbedingt erforderlich ist.

Daher ist die emotionale Nähe und Verbundenheit für Frauen und Männer beim BDSM sehr wichtig.

Die Partner einer Beziehung aus einer devoten Frau und einem dominanten Mann legen den größten Wert auf die emotionale Verbundenheit und Nähe, während diese für Paare von dominanten Frauen und devoten Männern etwas weniger wichtig sind.

 

 

 

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